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Das Kinderzimmer

Herzlich Willkommen auf der Seite meines absoluten Lieblingsthemas - Räume!

Dies ist ein Thema, mit dem ich mich sehr intensiv beschäftige, da der Raum als dritter Erzieher eine so wichtige Rolle im Leben des Kindes spielt...

Kinder...

... nehmen aufmerksam ihre Umgebung wahr und verbinden sich mit ihr. So kann ein bestimmtes Bild immer wieder die Augen der Kinder auf sich ziehen. Kleine Kinder sind fasziniert von Wiederholungen. Dasselbe Bild, dasselbe Buch, das stärkt ihre Identität. Es ist also wichtig, den Raum nicht ständig umzugestalten, sondern den Kindern vielmehr Sicherheit zu geben durch eine zuverlässige und vertraute Umgebung. Das trägt dazu bei, dass sich die Kinder ein Stück weit Zuhause fühlen, entspannter und einfach mehr sie selbst sind.

Tipps:
 

1. Minimalismus

Dinge ohne Funktion für das Kind haben im Kinderzimmer nichts verloren. Natürlich soll und darf es Dekoration – Bilder, Lampen, Pflanzen, Mobiles – geben. Aber auch diese Dinge sollen eher sparsam eingesetzt werden, denn Kinder sind grundsätzlich schneller visuell überfordert als Erwachsene.

Wenn alles Unnötige aus dem Kinderzimmer herausgeschafft worden ist, entsteht ganz buchstäblich Raum zum Lernen, Probieren, Entdecken und Spielen.

 

2. Auf Höhe des Kindes

Gehe bei der Auswahl der Einrichtung von der Körperhöhe deines Kindes aus. Es ist sein/ihr Zimmer und jedes Objekt sollte in erreichbarer Höhe liegen. Dazu kannst du dich zur Inspiration immer wieder versuchsweise auf die Höhe des Kindes begeben. So wird dir sein Gefühl im Raum nachvollziehbar und du kannst überprüfen, ob wirklich alles gut zugänglich ist.


3. Raum einteilen

Unterteile das Kinderzimmer in mehrere Bereiche ein, die jeweils unterschiedliche Funktionen haben. Es sollte zumindest einen Schlaf-/Ruhebereich, einen Bereich mit einem Tisch und einem oder mehreren Stühlen sowie einen Bereich, wo am Boden gespielt werden kann, geben. Die Bereiche sollen klar voneinander getrennt sein. Optische Markierungen wie Teppiche, unterschiedliche Wandfarben, Raumteiler/niedrige Regale können dabei helfen.

4. Ordnung

Spielsachen sollten offen und gut sichtbar in Regalen liegen und für dein Kind leicht erreichbar sein. Von Anfang an ist es Ziel, dass Kinder selbständig ihre Spielsachen aus dem Regal nehmen und auch wieder dorthin zurückstellen. Für Bücher sind besonders gut abgestufte Regale geeignet, da sie die Titel der Bücher zeigen und die Kinder zum Entdecken einladen.

Für die ganz Kleinen können Kontrastbilder auf Augenhöhe aufgehängt werden. So werden ihre Augen trainiert und ihr Interesse an der Außenwelt gefördert

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Kinder erfahren die Welt über ihren Körper und ihre Sinne und benötigen eine „sinnliche“ Umgebung. Ein pädagogisch bedachter Raum ermöglicht es Kindern, verschiedenste Bewegungserfahrungen zu machen.

 

Vielfältige Angebote:

​- Stufen, flache Podeste

- Schräge Ebenen

- Hängematte, Sessel, Kuschel-Ecke

- Wanne zum Hineinsetzen gefüllt mit verschiedenen Materialien

- Höhlen zum Zurückziehen

- Tücher zum Verkleiden

- Spiegel in mehreren Varianten

„Nicht das Kind sollte sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen. “ 

- Maria Montessori

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